Investitionen in erneuerbare Energien auf Rekordhoch
Laut dem aktuellen Bericht über die nationale und internationale Entwicklung der erneuerbaren Energien des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist der Ausbau von Energie aus Photovoltaikanlagen auch in diesem Jahr wieder Weltspitze. So wurden 6.200 MWh Strom erzeugt, der Anteil erreichte damit erstmals über 10% am gesamten Endenergienverbrauch in Deutschland.
Investitionen auf Rekordhoch
Mit einer neuen Rekordsumme von 20 Mrd. Euro Investitionen in die Errichtung von Anlagen wuchsen die erneuerbaren Energien im Jahr 2009 gegen den allgemeinen Abwärtstrend der Wirtschaftskrise.
Erneuerbare Energien haben sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Dies haben sie auch im Jahr
der Wirtschaftskrise 2009 unter Beweis gestellt. Trotz des wirtschaftlich äußerst problematischen Umfelds stiegen die Investitionen in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien gegenüber dem Vorjahr um knapp 31 % an, während in fast allen anderen Branchen drastische Einbrüche zu verzeichnen waren. Damit konnten sich die Erneuerbaren deutlich vom allgemeinen Abwärtstrend absetzen.
Bemerkenswert ist zudem, dass gut 82 % der Investitionen auf Photovoltaikanlagen entfallen, die nach dem EEG gefördert werden.
Das haben die erneuerbaren Energien in Deutschland erreicht:
- 10,3 % am gesamten Endenergieverbrauch (2008: 9,3 %)
- 16,1 % am Bruttostromverbrauch (2008: 15,2 %)
- 8,8 % am Endenergieverbrauch für Wärme (2008: 7,4 %)
- 5,5 % am Kraftstoffverbrauch (2008: 5,9 %)
- Investitionen 2009: 20 Mrd. Euro (2008: 15,3 Mrd. Euro)
- Wertschöpfung durch den Betrieb der Anlagen: 16 Mrd. Euro (2008:15,3 Mrd. Euro)
- Insgesamt wurden rund 108 Mio. Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden.
